Dosierkombinationen

KISA Dosierkombinationen kommen bei schwer fließendem Schüttgut zum Einsatz. Hierbei sind Schieber und Dosierbänder über einen Verbindungskasten als Einheit zusammengebaut. Unter dem Schieberboden befinden sich senkrecht gestellte und verschraubte Materialführungsbleche, die bis runter zum Dosierband durchgeführt sind und somit ein unkontrolliertes Ausbrechen des Schüttgutes verhindern. Der beim Öffnen des Schiebers noch verbleibende Spalt zwischen Schiebergehäuse und Verbindungskasten  wird durch lange Abdichtleisten, die vor Kopf an der Bodenplatte verschraubt sind, verschlossen. Somit ist bei KISA Dosierkombinationen, bis hin zum Abwurf am Dosierbandkopf, eine durchgehend geschlossene Materialführung gegeben.
Bei der KISA Dosierkombination ist immer ein  maximales Öffnen des Schiebers möglich. Brückenbildungen und somit stockendes Fließverhalten werden vermieden.
Auf dem Dosierband baut sich eine stehende Materialsäule auf. Über die eingestellte Bandgeschwindigkeit und die vorgebene Schichthöhe kann das Schüttgut nun dosiert und abgezogen werden.
KISA Dosierkombinationen besitzen eine kleinstmögliche Einbauhöhe und sind bis zu einem Achsabstand beim Dosierband von 2mtr.  freitragend. Sämtliche Blechteile sind verzinkt und verschraubt.
Wahlweise lassen sich KISA Dosierbänder mit sämtlichen KISA Schiebertypen kombinieren. Auch Dreierkombinationen, wie  Dosierband / Entwässerungsschieber / Notschieber, sind möglich.
Die lichte Öffnungsbreite des Schiebers sollte mindestens gleichgroß mit der Schichtbreite des Dosierbandes sein. Somit bleibt der Materialfluß ungehemmt und höherer Verschleiß wird vermieden. Eine Materialkontrollfahne meldet den Zustand LEER.